Verkehrschaos in München

Der Ausweg aus dem täglichen Verkehrschaos in München führt unweigerlich zu alternativen Fortbewegungsmitteln, wie einem Elekto Scooter oder Elektro Roller

Gibt es den Ausweg aus dem täglichen Verkehrschaos in München?

Kommt Euch das bekannt vor? Es ist Montagmorgen, ich komme erholt und entspannt aus einem übergrandiosgranaten Wochenende mit Freunden an der Isar und im Biergarten.

Wieder einmal nehme ich mir für diese Woche vor „ICH LASS MICH NICHT MEHR STRESSEN“

Wieder einmal nehme ich mir vor, „diese Woche verlasse ich pünktlich das Büro, diese Woche treffe ich mich endlich mit einer alten Schulfreundin“

Wieder einmal nehme ich mir vor, diese Woche gehe ich mindestens zweimal zum Sport, ernähre mich gesund und kaufe frisches Gemüse beim Biohändler.

Als meine positiven Gedanken durch eine Durchsage an der S-Bahnstation gestört werden:

Wegen eines Notarzteinsatzes am Hauptbahnhof ist die Stammstrecke bis vorraussichtlich 11 Uhr gesperrt, bitte weichen sie auf U-Bahn und Busse aus.

Gefühlt Millionen Menschen drängen nun zu den Ausgängen. Die Luft ist stickig. Der Vordermann drückt mir seinen Rucksack gegen den Brustkorb.

Von Nächstenliebe keine Spur. Es drängen und quetschen sich alle die Rolltreppe empor. Einer schimpft lauthals über eine Mutter die „unverschämterweise“ mit Kinderwagen zur Berufsverkehrzeit unterwegs sein muss. …kann es sein, das auch Mütter arbeiten??

Endlich im U-Bahnschacht angekommen wird weiter gequetscht, gedrückt und geschimpft. Viele starren trotz Platzmangel verzweifelt auf ihre Handys um Nachrichten abzusetzten, dass es heute wohl wieder etwas später wird. Oder versuchen den Coffee to go nicht über dem Nachbarn zu ergießen.

Mir wird heiß…. Das Kickoff-Gespräch mit dem Vorstand für das neue Projekt ist um 8h30 Uhr. Ich soll die Begrüßungsrede halten. Es ist mittlerweile 8h15 Uhr und ich hänge zwischen tausenden anderen Pendlern fest.

Die U-Bahnen, die ankommen, sind bei der Einfahrt schon so voll, dass die armen Reisenden die so leichtfertig waren und sich in die Gänge stellten, nie und nimmer aussteigen können. Aus diesem Grund bleiben wohl auch alle die einmal in die U-Bahn hineingekommen sind, wie angewurzelt an der Türe stehen. Nach dem Motto „Hauptsache ich bin drin, wie die anderen ins Büro oder sonst wohin kommen ist doch mir doch wurscht!“

Meine Laune, die am morgen noch so fröhlich war, bekommt leichte Eintrübungen.

Das Klassikgedudel, das Gemeckere der Mitreisenden, und die Uhrzeit zerren an meinen Nerven.

Soll ich jetzt rauslaufen und versuchen mit dem Bus die zwei Stationen weiter zu kommen? Soll ich die Sekretärin anrufen und mich entschuldigen? Soll ich hier weiter warten und hoffen auch endlich in eine U-Bahn gepresst zu werden?

Ich entscheide gegen die U-Bahn und für den Bus. Sind ja nur 2 Stationen. Und da oben ist wenigstens frische Luft.

Die Rolltreppe rollt mittlerweile auch nicht mehr. Ich laufe die Stufen nach oben. Eine weitere Menschentraube schiebt sich zur Bushaltestelle.

Die Sonne verdunkelt sich, es bläst der Wind und der Horizont ist schon ganz schwarz. Fast so, wie sich meine Stimmung zusehens verfinstert.

Im Bushäuschen sitzen und stehen ungleich weniger Menschen als unten im U-Bahnschacht.

Ich frage eine Leidensgenossin was denn hier los sei. Sie raunzt mich nur an „können sie nicht lesen?“. Ok ich lese: „wegen erhöhtem Verkehrsaufkommen verspäten sich die nachfolgenden Linien um bis zu 30 Minuten“

Super lieber Montag. Es ist erst 8.45 Uhr und ich bin schon total fertig mit der Welt.

Fast schon quengelnd mach ich mich nun zu Fuss auf den Weg. Vielleicht erhasche ich ja ein Taxi. Aber die sind entweder voll besetzt und/oder stecken auch im Verkehr fest.

Ein paar Radfahrer schlengeln sich mit Hosenklammern und Sturzhelm durch den Verkehr.

Was ist das??? Es ist grün und huscht leise an mir vorbei? Entspannt lächelnd auf dem Gefährt eine hübsche Dame im chicen Kostümchen.

Meine anfänglich leichte Montagsdepression artet nun zu einem handfesten „Beinahezornausbruch“ aus.

Es fängt an zu tröpfeln. Der Wind zerzaust meine sorgfältig geföhnten Haare. Die neuen Pumps drücken und schenken mir auch noch eine Montagmorgenblase.

Völlig zerzaust, entnervt, schmerzgeplagt, leicht durchnässt und eigentlich schon wieder wochenendreif komme ich dann endlich im Projekt-Besprechungsraum an.

„Ja wo bleiben sie denn, schon wieder am Montag nicht aus den Federn gekommen?“ begrüßt mich die Teamassistentin.

Alle Köpfe drehen sich um als ich den Raum betrete. Am Rednerpult steht die entspannt lächelnde Frau von vorhin in ihrem makellosen Kostümchen.

Sie zwinkert mir mittleidig zu, und sagt: „hab schon gehört, heute morgen gab es wieder ein Problem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln“.

Ich würde vorschlagen wir ziehen die Kaffepause vor und warten bis alle Projektmitglieder angekommen sind.

Etwas frisiert und nachgeschminkt bringe ich den Mut auf die entspannt lächelnde Frau zu fragen, mit was sie denn da so elegant und locker durch die Gegend fährt.

Sie strahlt mich an und fängt zu schwärmen an. Ich hätte ja nie gedacht dass ich im Erwachsenenalter noch einmal eScooter fahren würde. Eigentlich wollte ich den elektrischen Roller nur, um mich im Urlaub vom Wohnmobil aus leichter bewegen zu können. Dann habe ich ihn für den Berufsverkehr entdeckt. Ich komme nicht verschwitzt wie beim Fahrradfahren im Büro an. Einmal leicht ankicken, ein bisschen „Gas“ bzw. Strom geben und schon düst man mit diesem nur 10,8 kg schweren ElektroScooter dahin. Bei efuture habe ich auch ein elektrisches Einrad ausprobiert. Das werde ich mir für kleinere Wochenendtouren noch gönnen. Seit Anfang des Jahres bieten sie auch kleine Segways mit Straßenzulassung an. Die Fahrt mit diesen eMobilen ist schnell zu lernen und macht unglaublich viel Spaß.

Was es nicht alles gibt??!!

Der Montag nimmt seinen Lauf. Am Abend komme ich viel zu spät nach Hause, da ich die fehlenden Stunden vom Morgen natürlich abends reinholen musste.

Am Dienstagmorgen fahren die öffentlichen Verkehrsmittel ganz entspannt. Deshalb plane ich für abends die Hot-Iron-Stunde. Auf dem Weg ins Fitness-Studio kommt die Durchsage  „Wegen Rauchentwicklung am Marienplatz sind die Linien U3 und U6 bis ca. 22h00 gesperrt“.

Nachhause fahre ich dann mit dem Taxi, man gönnt sich ja sonst nicht. Die Busse fahren ab 21 Uhr nur noch alle 30 Minuten.

Es ist Mittwoch und ich bin wild entschlossen wenigstens heute gesund zu leben und mir Gemüse zu kochen. Der Termin im Büro dauerte etwas länger, die U-Bahn hatte wieder Verspätung, die Gemüseabteilung deshalb nur noch welke Salatreste. Ich kaufe mir Kekse und eine Flasche Rotwein. Wann ist endlich Wochenende? Da wollte ich ja eigentlich ins Deutsche Theater. Es soll die gesamte Stammstrecke gesperrt sein. Mit dem Fahrrad ins Theater? Wie war das noch einmal mit dem eScooter und Kostümchen?

Ich krame mir die Kontaktdaten von der Firma efuture mit den eScootern aus der Handtasche. Ob das wohl was für mich ist? Kann ich das überhaupt noch?

Wie sieht das denn aus? Mit über 40 auf einem elektrischen Scooter?

Morgen fahre ich nach der Arbeit zu efuture nach Aschheim und schau mir diese lustigen eMobile mal an.

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