Häufig gestellte Fragen an efuture

Hier beantworten wir die häufig gestellten Fragen zu unseren eMobilen.
Bei weiteren Fragen scheuen Sie sich nicht und rufen uns einfach an. Unter 089-32 79 76 96 oder per Mail an info@efuture.jetzt helfen wir gerne schnell und unbürokratisch weiter.

Welche eMobile haben wir im Programm?

Wir führen ausschließlich selbst getestete Qualtitätsprodukte von verschiedenen Herstellern die uns mit Service und Sicherheit überzeugt haben.

Bei uns können Sie

  • Elektro-Roller mit Straßenzulassung und der 25 % Förderung der Stadt München testen
  • qualitativ hochwertige eScooter, Hoverboards und elektrische Einräder probefahren und
  • Segways ausleihen oder für Ihr Boot oder das Wohnmobil erwerben.

Welche eMobile haben Straßenzulassung?

alle unsere eRoller in den verschiedenen Führerscheinklassen 25 km/h (Mofabescheinigung), 45 km/h (Autoführerschein) über 45 ( Motorradführerschein)

Der klappbare eScooter Lehe K1, der Metz Moover, und neuen eScooter Modelle der Marken SXT, Egret und Urban.

Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeugsverordnung am 15.06.2019

Seit dem 15.06.2019 gilt die Elektrokleinstfahrzeugeverordnung (eKFV) für den deutschen Straßenverkehr. Diese Verordnung regelt die Teilnahme der elektrischen Kleinstfahrzeuge mit Lenkstange am öffentlichen Straßenverkehr. Mit öffentlichem Straßenverkehr sind nicht nur Straßen sondern auch Fuß,- und Radwege gemeint.

Mit welchem eScooter darf ich fahren?

Es ist nicht so, dass ab dem 15.06.2019 alle eScooter mit Bremse und Licht gefahren werden dürfen. Leider haben viele Billiganbieter in den vergangenen Monaten mit falschen Werbe – Versprechungen oder auch Unwissen nicht zulassungsfähige eScooter versucht zu verkaufen. Jeder eScooter der ein Versicherungskennzeichen bekommen möchte, muss das Typengenehmigungsverfahren des Kraftfahrtbundesamtes durchlaufen. Das ist für die Hersteller und Importeure sehr teuer und aufwändig. Deshalb gibt es bisher außer zwei deutschen Anbietern und Sharinganbietern noch kaum vernünftige eScooter zu kaufen. Wir erwarten unsere ersten Lieferungen Mitte September. Die Nachfrage ist sehr groß, deshalb ist die erste Bestellung schon fast wieder vergriffen. Bis zum Herbst wird sich der Markt eingependelt haben und verschiedene gute Modelle werden lieferbar sein.

So müssen die eScooter ausgestattet sein, die durch die eKFV gefahren werden dürfen:

  • Als Fahrzeugtyp muss auf dem Fabrikschild „Elektrokleinstfahrzeug“ angegeben sein
  • Es muss eine Lenk- oder Haltestange von mindestens 500mm vorhanden sein
  • Die erforderliche Betriebserlaubnis richtet sich nach den Anforderungen des § 20 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
  • Die maximale Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h.
  • Der eScooter oder auch PLEV genannt muss mit zwei voneienander unabhängigen Bremsen ausgerüstet sein
  • Lichttechnische Einrichtungen müssen vorhanden, dürfen aber abnehmbar sein
  • eScooter brauchen eine helltönende Glocke
  • Fahren dürfen Personen ab dem 14. Lebensjahr ohne Führerschein
  • die Nennleistung darf nicht mehr als 500 Watt betragen oder nicht mehr als 1.400 Watt, wenn davon mind. 60% für die Selbstbalancierung verwendet werden.

Wo darf ich mit den eScootern fahren?

  • Innerhalb geschlossener Ortschaften darf nur auf Radwegen oder Radfahrstreifen gefahren werden. Sind diese nicht vorhanden, darf auf Fahrbahnen oder auf verkehrsberuhigten Bereichen gefahren werden.
  • Außerhalb geschlossener Ortschaften darf auf Radwegen oder dem Seitenstreifen, wenn dieser nicht vorhanden sind  auch auf der Fahrbahn gefahren werden.

Welche Reichweite haben die eScooter?

Unter günstigsten Bedingungen kommen Sie mit unseren eScootern je nach Modell bis zu 40 km weit. Große Zuladung, bergiges Gelände, Schotterwege und Gegenwind verbrauchen mehr Akkuleistung. Die eScooter zeigen den aktuellen Ladestand auf dem Display digital, oder über Leuchtdioden in (grün, gelb, rot) an.

Allgemeine Verhaltensregeln

  • Es muss einzeln hintereinander gefahren werden
  • Durch Handzeichen muss eine Richtungsänderung angezeigt werden
  • Fußgänger haben Vorrang und dürfen nicht behindert werden
  • In Fussgängerzonen ist in Schrittgeschwindigkeit zu fahren oder zu schieben.

Elektrokleinstfahrzeuge werden nicht geparkt sondern abgestellt

Sie werden beim Abstellen wie Fahrräder behandelt, trotzdem muss auf andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger Rücksicht genommen werden.

Trotz Versicherungskennzeichen dürfen eScooter auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden.

Die Mobilitätshilfeverordnung wird durch die Elektrokleinstfahrzeugverordnung ersetzt

Somit gelten diese Regelungen künftig auch für Segways und andere selbstbalancierenden Fahrzeuge mit Haltestange.

Versicherungsplakette

Eine Haftpflichtversicherung wird durch eine klebbare Versicherungsplakette, möglichst unter der Schlussleuchte, nachgewiesen

Bußgeldkatalog

Der Bußgeldkatalog für Zuwiderhandlungen sieht folgende Strafen vor:

So kostet z.B. das Fahren ohne Betriebserlaubnis 70€

Eine Inbetriebnahme ohne Versicherungskennzeichen 40€

Für welches eMobil gelten welche Regeln?

TypProduktbeispielHelmHöchstgeschwindigkeit km/hFührerscheinVersicherungNutzung25 % Förderung der Stadt München
Segways *)Elite +empfohlen20Mofa – Bescheinigung oder beliebigen Führerscheinklebbares Versicherungskennzeichen (EKFV)Fahrradwegnein
eScooter *) Leichtmofaempfohlen20Mofa – Bescheinigung oder beliebigen Führerscheinkleines MopedschildFahrradwegnein
eScooter Mofa *)Hammer K1Pflicht25Mofa – Bescheinigung oder beliebigen Führerscheinkleines MopedschildFahrradwegnein
eRollerNIU SXT/Super SocoPflicht45mind PKW Kl. 3 oder B  oder Führerschein Klasse AM ab 16 J. *kleines MopedschildStraßenpflichtja
eMotorradNIU NGTPflicht70MotorradführerscheinMotorradkennzeichenStraßenpflichtja
eScooterSXT Light plus/Buddy/MAX eKFVempfohlen20ab 14 Jahren führerscheinfreiklebbares Versicherungskennzeichen (EKFV)Fahrradwegnein
eScooterMetz Mooverempfohlen20ab 14 Jahren führerscheinfreiklebbares Versicherungskennzeichen (EKFV)Fahrradwegnein
eScooterEgret Ten V4 / The Urbanempfohlen20ab 14 Jahren führerscheinfreiklebbares Versicherungskennzeichen (EKFV)Fahrradwegnein
HoverboardIO Hawkempfohlen13keine Zulassungnicht möglichPrivatgeländenein
eWheelInmotion V8empfohlen30keine Zulassungnicht möglichPrivatgeländenein
Dreirad*)LuXXon 3800keine20Mofa – Bescheinigung oder beliebigen Führerscheinkleines MopedschildFahrradwegnein

*  Alle Personen die vor dem 01.04.1965 geboren sind brauchen weder Mofabescheinigung noch einen Führerschein

Gibt es einen Versicherungsschutz für die eMobile die nach der STVO und EKFV nicht versicherungswürdig sind?

Wir haben ziemlich alle Versicherungen abgeklappert und bisher keine in Deutschland gefunden, die Hoverboards, eWheels oder eSkateboards in die private Haftpflichtversicherung aufnehmen können oder wollen.

Es hängt, wie oben schon erwähnt, an der fehlenden Betriebserlaubnis für diese eMobile.

Wann werden denn eWheels (Elektrische Einräder), Hoverboards oder eSkateboards in Deutschland zugelassen?

Unsere ganz ehrliche Einschätzung: Nachdem die Zulassung der Segways durch das Mobilitätshilfegesetz ca 8 Jahre, die Zulassung der eScooter durch die Elektrokleinstfahrzeugeverordnung ca 6 Jahre gedauert hat, und die deutschen Dauerbedenkenträger derzeit fast nichts gefährlicher finden als eScooter, können wir uns kaum vorstellen, dass eWheels ohne Haltestange in den nächsten Jahren eine Zulassung bekommen.  Es ist sehr schade, da es wohl nichts cooleres gibt als mit dem elektrischen Einrad durch die Gegend zu düsen.

Wie gefährlich ist eWheel- oder Hoverboardfahren?

Grundsätzlich besteht bei jeder Art der Sportausübung und /oder im täglichem Leben Verletzungsgefahr.

Wer kennt ihn nicht den alten Spruch : Das Leben ist stets lebensgefährlich und endet meistens tödlich.

Wie einst beim Erlernen des Fahrradfahrens, des Schlittschuhlaufens, des Schwimmens oder Skifahrens ist etwas Übung nötig. Wer ein paar Grundregeln beachtet, über ein gesundes Gleichgewichtgefühl und ausreichend Körperspannung verfügt, hat es schnell raus. Zum Üben sollte man anfangs eine geduldige Person oder eine Wand zum Einhalten als Unterstützung haben.  Sollte man wirklich einmal unfreiwillig absteigen, bleibt das eWheel auf der Stelle liegen und kann so niemanden gefährden.

Welcher eRoller ist der Richtige für mich?

zunächst einmal sollten Sie sich fragen, für welchen Einsatzzweck möchten Sie den eRoller haben?

  • wieviele km fahren Sie täglich?
  • welchen Führerschein haben Sie?
  • fahren Sie alleine oder zu zweit?
  • möchte Sie sportlich, oder eher praktisch unterwegs sein?
  • müssen Sie gelegentlich Ihre Einkäufe transportieren?

Ob Sie sich auf einem eRoller sicher und bequem fühlen hängt auch ganz von Ihrem persönlichem Körperbau abhängig. Deshalb raten wir unseren Kunden immer zur Probefahrt. Erst dann kann man beurteilen, nachdem oben gestellte Fragen vorab geklärt sind, welches Modell in Frage kommt. Probefahrten sind bei uns immer während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung möglich. Gerne können Sie Ihr Wunschmodell auch länger nach Terminvereinbarung ausleihen.

Die Stadt München fördert mit 25% Umweltprämie den Kauf eines Elektro Rollers

Wenn sie in München ihren Hauptwohnsitz haben und ihren neuen eRoller länger als drei Jahre behalten wollen, können Sie noch bis Ende 2020 die Umweltprämie für ElektroRoller bei der Stadt München beantragen.

Zusätzlich zu den 25 % vom Nettokaufpreis, können Sie eine Abwrackprämie ( 500€) für einen alten Benzinstinker, und einen Ökobonus (200€) für grünen Strom aus dem Förderprogramm für Elektromobilität beantragen. Wir helfen Ihnen gerne bei den Anträgen und erstellen Ihnen das erforderliche Angebot für die Stadt München.

Achtung: Sie dürfen einen förderwürdigen eRoller erst kaufen wenn die Genehmigung der Stadt da ist. Das dauert in den Frühlings- und Sommermonaten mindestens 8 Wochen.

Deshalb empfehlen wir dringend; stellen Sie den Antrag schon jetzt für das nächste Frühjahr, denn die Zusagen sind ein halbes Jahr gültig.

Was muss bei den Akkus beachtet werden?

Der Akku ist das Herzstück aller eGeräte. Die Freude am Fahren hängt maßgeblich an einem leistungsfähigen Akku. Wir bieten nur noch eMobile mit Lithium-Ionen-Akku an. Oft wird im Internet mit günstigen eFahrzeugen geworben, und nicht ausdrücklich darauf hingewiesen das ein Blei-Säure-Akku verbaut ist.

Der Akku hat seine maximale Leistung bei 20-25 Grad Celsius. Bei -10 Grad Celsius liegt die Leistungsfähigkeit z.B. nur noch bei ca. 50%.

Was ist nun der Unterschied zwischen Blei-Säue- und Lithium-Ionen-Akku?

Der Lithium-Ionen-Akku unterscheidet sich schon einmal deutlich durch sein um die Hälfte reduziertes Gewicht, die Lebensdauer und die Leistungsfähigkeit:

AkkutypAhReichweiteLadezyklenGesamtleistung
Blei-Säure1220 km2505.000 km
Lithium LiFePo42040 km120048.000 km
Lithium Li-Ion3060 km150090.000 km

Akkupflege verlängert deutlich die Lebensdauer:

  • Fahren Sie den Akku nach Möglichkeit nicht ganz leer
  • Nehmen Sie das Ladegerät vom Strom, wenn die LED grün leuchtet
  • Wird das Fahrzeug längere Zeit nicht genutzt, Akku alle zwei Monate nachladen
  • Akkus mögen es nicht kalt, deshalb den Akku in Räumen von 10 bis 25 Grad lagern

Laden der Akkus

Moderne ElektroRoller verfügen über entnehmbare, circa 10 kg schwere, Lithium-Ionen Akkus. Alle können über ein Ladegerät an jeder Haushaltsteckdose mit 230 Volt Wechselstrom geladen werden. Das Ladegerät ist im Lieferumfang der eRoller enthalten.

Wie weit komme ich mit einer Akkuladung eines eRollers?

Je nach Modell bringt Sie ein Akku ca 65 km weit. Pauschal kann man sagen das man mit 25 bis 30 Wh einen Kilometer weit fahren kann.

Mehr dazu

Wann sollte ich mit den eGeräten nicht fahren?

Die eGeräte haben unterschiedliche Schutzklassen. Bei ungemütlichen Witterungsbedingungen wie Starkregen oder Schnee, macht es nicht viel Freude damit zu fahren. Außerdem erhöhen rutschige, matschige und gefrohrene Straßenverhältnisse deutlich die Unfallgefahr. Natürlich leidet auch das Gerät unter Salz und anderen Streumitteln.

Fahren bei trockener Kälte veringert die Akkuleistung, sie können also für eine im Sommer gefahrene Strecke deutlich mehr Akku verbrauchen.

 

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