Erstmals auf der Messe 66

Im Mai 2017 präsentiert sich efuture GmbH auf der Messe 66. Die neuesten eScooter, eRoller und Segways standen für Jung und Best Ager zur Probefahrt bereit.

Die 66, eine Messe für Menschen über 50, erstmals auf dem neuen Messegelände in Riem. Für efuture GmbH aus Feldkirchen praktisch ein Heimspiel.

Luftlinie 3 km sind es von Feldkirchen in die neuen Messehallen zur ersten 66, verteilt auf zwei Messehallen. Die Veranstalter wurden dem steigenden Ansturm der „Best Ager“ mit einem neuen Veranstaltungsort gerecht.

Gespannt waren wir ja schon, ob die 50 + Generation den Mut hat auf unsere Hoverboards zu steigen? Was würden die Leute sagen zu unseren Segways mit Straßenzulassung?

Würden sie sagen „Was soll dieser Schund aus China“? Wird sich überhaupt irgend jemand auf ein elektrisches Einrad trauen?

Wird ihnen der neue Escooter Hammer K1, der wirklich super coole klappbare Escooter, auch genannt Horwin Hammer K1, gefallen oder würdigen sie in keines Blickes?

Werden wir überzeugte Motorradfahrer zu einer Probefahrt mit dem roten Elektro Roller NIU CIVIC bewegen können?

Gespannt waren wir schon sehr, besonders wie unseren Vortrag über eMobilität, Lebensfreude und Gesundheit ankommen wird?

Forever Young?

Ist das schon zu abgedroschen oder kann man damit doch noch jemanden hinter dem Ofen vorlocken?

Direkt neben dem Fahrradparkour, bei unserem alten Freund Tegernsee Bike mit seinen umgebauten Elektro-Fahrrädern, stellten wir unser neuartigen eVehikel aus.

Unser direkter Nachbar kutschierte bewegungseingeschränkte Damen und manchmal auch Herren in seinem selbstgebauten elektrischen Dreiradtandem durch die Gegend.

Bei uns kamen die bekannten Kommentare: „Ja was is den des, ist das ein Staubsauger?“

Gemeint mit dem Staubsauger ist immer das elektrische Einrad von Inmotion mit dem Trolleygriff.

„Ja da haut es dich ja gleich auf die Schnau….., des dad I mi ned traue? Gel da muas ma lang übn…“

Der eine oder andere traute sich dann tatsächlich auf das elektrische Einrad und stellte erstaunt fest, dass das Fahren mit etwas Übung durchaus zu erlernen wäre.

Problematisch ist natürlich nach wie vor die noch ungeklärte Lage mit der Straßenzulassung in Deutschland. Wir empfehlen immer nur auf privatem Gelände oder auf abgelegenen Straßen zu fahren.

Begeisterung erntete der schnucklige

Horwin Hammer K1

der sowohl durch sein witziges Aussehen als auch seine Straßenzulassung und natürlich den 25 % Umweltzuschuss von der Stadt München überzeugt.

Ungläubig staunten so manche Messebesucher, wie leicht er zu klappen und in den Kofferraum des Autos zu verstauen ist.

Einen heißen Verehrer fand auch unser grüner eScooter von SXT.

Der kleine, fröhliche Mann düste voller Begeisterung über den Parkour und wollte gar nicht mehr absteigen.

Leider sprach er sehr undeutlich und hören konnte er offensichtlich auch nicht mehr besonders gut. Zu zweit versuchten wir ihn zu verstehen, was uns leider nicht ganz gelang. Erst als er einen Knäuel Papier aus seiner Tasche mit 1000 Euro kramte wussten wir, er will den flotten eScooter kaufen.

Leider konnten wir ihm lange nicht verständlich machen, daß er nicht sofort mit dem Ausstellungsstück davonfahren kann. Wir versuchten Adresse und Name zu erfragen. Auch war es nicht so einfach zu erfahren welche Farbe der Escooter denn haben soll. Den SXT light gibt es in rot, schwarz, weiß, grün und anthrazit.

Alles aufgeschrieben und in der Hoffnung seine Wünsche auch richtig verstanden zu haben bestellte er den grünen Elektro-Scooter. Irgendwie ließ uns die Sache keine Ruhe und wir schauten abends im Internet nach, wo er denn wohnt. Oh Schreck, die Straße die er uns aufgeschrieben hatte gab es nicht.

In der Hoffnung meine Wünsche ans Universum funktionieren auch in diesem Fall, bat ich darum er möge doch nochmal während der Messe vorbei kommen.

Am Sonntag bei großem Besucherandrang kam der dann wirklich vorbei. Wir freuten uns und versuchten die richtige Straße zu erfragen.

Im Ausweis stand eine andere Straße als auf dem Zettel den er uns gab. Wir hofften, er ist umgezogen und hat es nur vergessen im Ausweis eintragen zu lassen.

Soweit so gut. Der eScooter wurde bestellt, genauso das Ladegerät das er unbedingt in zweifacher Ausfertigung wollte. Alle Erklärversuche scheiterten. Auch unser Tipp, wenn wider Erwarten das Ladegerät defekt sein sollte erst dann Ersatz zu bestellen. Er braucht ein zweites Ladegerät, davon war er nicht abzubringen.

Wieder zog er aus einer Hosentasche einen Papierknäuel hervor und gab uns 100 € für das Ladegerät.

Wir versuchten zu erklären, dass wir nicht genau wissen was ein Ersatzladegerät kostet. Er wollte unbedingt sein Geld loswerden und ein zweites Ladegerät bestellen.

Wir versprachen ihm den Escooter sofort an die gewünschte Adresse zu schicken.

Leider war der Herr dort nicht aufzufinden… der froschgrüne eScooter von SXT ging also wieder zurück.

Wir sahen uns schon in Augsburg im Universitätsviertel umherirren und den Herren mit dem Escooter und doppeltem Ladegerätewunsch zu suchen.

Fahndungsfotos auszuhängen, oder von Haus zu Haus zu laufen.

Ein Telefon hat der liebe Mann auch nicht, da er ja sowieso nichts hören kann.

Mittlerweile wussten wir, was sein Ladegerät kosten würde, und wollten ihm sein zuviel bezahltes Geld zurückgeben. Nur wohin damit?

Drei Tage später an einem sonnigen Freitagmittag stand er dann vor unserer Tür und erklärte uns, er würde jetzt seit einer Woche auf seinen eScooter warten und nichts sei gekommen.

Wir zeigten ihm die Lieferadresse er lachte und sagte nein nein das ist falsch, es ist doch die Straße auf seinem Ausweis richtig. aha ….

Nun wollte er seinen eScooter mitnehmen, doch leider ging der wieder zurück an den Hersteller in den Schwarzwald.
Was tun um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften?

Soll er doch unser fast neuwertiges Vorführgerät von der Messe 66 mitnehmen.

Wieder versuchten wir ihm zu erklären warum er jetzt auf einmal Geld von uns zurück bekommt.

Total verwundert steckte er das Geld, das Ladegerät in eine schwarze Umhängetasche und ließ sich den eScooter noch einmal erklären.

Wobei er noch meinte, die Hupe wäre sinnlos, weil er sie eh nicht hört, er baut sich eine Klingel hin…

Glücklich düste er nun die Garagenauffahrt mit seinem fast neuem grünen eScooter hinauf und nach Hause, wo auch immer das sein mag.

Wir wünschen ihm viel Freude und eine unfallfreie Fahrt.

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